Kategorien
Platten-News

Platten News – THE NATIONAL

BAND: thenational
The National

ALBUM TITEL:
High Violet

STIL:
Alternative, Indie-Pop

Klingt wie:
Interpool, The National eben

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Terrible Love
Sorrow
Afraid of Everyone
Bloodbuzz Ohio

Düster und melancholisch kommt die neue Platte von The National daher. Aber sie zieht einen einfach dermaßen mit und ist so unglaublich facettenreich, gut gespielt und toll produziert, dass man an der Band nicht vorbeikommt. Die Stimme des Sängers Matt Berninger klingt zwar immer ein wenig traurig, aber die Platte macht einen trotzdem glücklich. Unbedingt kaufen.

www.americanmary.com

Kategorien
Platten-News

Platten News – MURMANSK

BAND: 
Murmansk

ALBUM TITEL:
Eleven Eyes to Shade

STIL:
Postrock, psychedelischer Prog, Noise-Rock, Shoegaze

Klingt wie:
Karnivool, Curve, Sonic Youth, Isis

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Sweet Trio
Sumac
Paper Dust
The Wishing Machine
Before Kitchen Knives

Verdammt, warum wohn ich nicht in Hamburg. Diese Band hat vor 2 Monaten mit meinem bisherigen Jahreshighlight Karnivool im Logo auf der Bühne gestanden und die Zuhörer sicher platt gespielt. Wahnsinnige Krachkaskaden werden aufgebaut, die an ISIS und Sonic Youth und Curve erinnern. Die Stimme der Frontfrau singt dagegen an. Wer nicht auf spährischen Hall, Feedback und Effektorgien steht, der sollte nicht reinhören.

www.myspace.com/murmansktheband

 

Kategorien
Platten-News

Platten News – FOALS

BAND: 51pdahqoqsl_ss400_
Foals

ALBUM TITEL:
Total Life Forever

STIL:
Indie, Pop, Math-Rock, Electronic

Klingt wie:
MGMT, Fleet Foxes

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Black Gold
Spanish Sahara
This Orient
After Glow

In England ziemlich gehypt, ich denke zurecht. Nichts brachiales, aber was sehr feines. Super ausgefeilte Stücke, musikalisch ganz weit oben. Das ist bestimmt wieder so ne Band, wo jeder jedes Instrument spielen kann.

www.myspace.com/foals

Kategorien
Konzerte

ARCTIC MONKEYS – Stadthalle Offenbach

09.02.2010 / Meet us at the cornerstone!

arctic_10

Mensch, war das ein kalter Abend. Wir (Beate, Almut, Torsten, Frank Michael, David, Thilo und ich) standen bestimmt 1 Stunde lang am Eingang der Stadthalle an – heute hab ich Schnupfen – danke Alex! Als wir unsere Jacken abgegeben, ein paar Biere zu uns genommen hatten, quetschten wir uns in den Innenraum, um uns die nicht zu erwähnende Supportband Mystery Jets anzuhören. Die klangen wie Helge Schneider auf Droge – sehr strange für ’ne Arctic Monkeys Vorband!

Licht aus, Spot an – die Arctic Monkeys, zu Gast in Offenbach! Gestartet wurde mit „Dance Little Lair“, eine nicht gerade typische Monkeys Nummer. Danach gabs Feuer mit „Brainstorm“ und wir mussten unseren Platz im Bühnenzentrum aufgeben, und begaben uns an den Rand. Es waren einfach 200 Leute zu viel in die Halle gelassen worden. Dort erlebten wir dann ein musikalisch solide vorgetragenes Konzert, mit einer bunten Mischung aus Hits ihrer bisherigen drei Alben. Was man aber über die gesamten eineinhalb Stunden merkte, dass die Zusammenarbeit mit Josh „QOTSA“ Homme sehr amerikanisch auf die Engländer abfärbte – sie legten eine recht arrogante Bühnenperformance an den Tag, die einfach nicht ganz zu den vier netten kleinen Sheffielder passte. Es fehlte einfach das gewisse Etwas: der frühere Spielwitz, der die Jungs auszeichnete. Das neue langhaarige Lederjacken-Image will auch nicht wirklich funktionieren! Die Glitterkanonen am Ende der Show waren dann der krönende Abschluss. Wir gingen mit gemischten Gefühlen aus der Halle. (Ad Rock)

Alex, nächstes Mal wird’s hoffentlich wieder besser!

BEWERTUNG: Beate 3,5/10 und Ad Rock 7/10

www.arcticmonkeys.com

Kategorien
Platten-News

Platten News – KARNIVOOL

BAND: karnivool
Karnivool

ALBUM TITEL:
Sound Awake

STIL:
Progressive Rock, Alternative, Metallrock

Klingt wie:
The Butterfly Effekt, Tool, A Perfect Circle

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Goliath
New Day
Illumine
Deadman
Change

Die Combo besteht schon seit 1997 und hat den weiten von von Australien jetzt auch nach Europa gefunden. Ich finde des Sound recht fett und bombastisch. Die vergleiche mit Tool und Perfect Circle stimmen ziemlich gut. Und wer die Bands mag, der mag auch Karnivool.

http://www.karnivool.com.au/

Kategorien
Platten-News

Platten News – BAND OF SKULLS

BAND: 
Band of Skulls

ALBUM TITEL:
Baby Darling Doll Face Honeyo

STIL:
Rock, Garage-Rock, British

Klingt wie:
Manchmal klingen sie wie The Kills, ein paar Songs wie White Stripes. Aber trotzdem ist es irgendwie eigen und definitiv nicht so roh wie Kills.

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Light of the Morning
Death By Diamonds and Pearls
Bomb

Die drei Mitglieder Russell Marsden (Gitarre und Gesang), Emma Richardson (Bass und Gesang) und Matthew Hayward (Schlagzeug) lernen sich auf dem College kennen. Schnell wird ihnen klar, dass ihnen mit zwei Leadsängern und drei Songwritern quasi unendliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Zunächst unter dem Namen Fleeing New York erarbeitet das Dreiergespann bis Ende des Jahres 2008 ein Demotape. Weitere Studiobesuche folgen bald. Der Grundstein für ein Debüt ist gelegt. “Baby Darling Doll Face Honey” nimmt die Band Of Skulls zwischen Januar und März 2009 in Oxfordshire auf.

http://www.myspace.com/bandofskulls
http://www.bandofskulls.com

 

Kategorien
Konzerte

STEREOPHONICS – Live Music Hall, Köln

02.02.2010 / …was ’ne Zugfahrt!

stereophonics_10

Unter der Woche ein Konzert in Kölle zu besuchen kann ganz schön anstrengend sein, besonders, wenn man mit Herr Koch unterwegs ist.

Nach einer dreistündigen Bimmelbahnfahrt kam ich gut erholt in Bad Godesberg/Bonn an. Tobi holte mich dort ab – kurz Reisegepäck ablegen, das erste Bierchen trinken (es wird nicht das letzte an diesem Abend bleiben!) und ab in die S-Bahn, Richtung Köln.

Wir kamen an der Halle an – schnell Jacken abgeben, neues Kölsch holen und der Vorgruppe Band of the week lauschen. Der Sound ist schön gitarrenlastig – passt gut, um Kölsch zu trinken und sich so langsam auf die Stereophonics vorzubereiten. Später werde ich mir dann noch eine Vinyl-Single von einer netten Verkaufsdame aufschwätzen lassen, allerdings nur mit Unterschriften und Widmung „für Emma“. Und heute erfuhr ich dann, wer eigentlich die Musikanten dieser Band waren: an der Gitarre Jonas Pfetzing von Juli, am Bass Mathias Hielscher von Virginia Jetzt!, am Schlagzeug saß der Madsen-Sänger Sebastian Madsen (der ging ab wie die Sau!) und den Gesang übernahm Alexander Eß von Tent (?). Sehr schön.

Dann war es endlich soweit, ich werde zu ersten Mal die Stereophonics Live sehen dürfen – danke Beate, für das geschenkte Ticket. Die Scheinwerfer gehen an, leider kamen diese nur aus dem hinteren Bereich der Bühne, also doch nix mit viel sehen. Aber dafür um so besser hören!

Die vier Waliser eröffnen ihre Show mit „Live ’n’ Love“ vom aktuellen Album „Keep Calm And Carry On“ – übrigens, sehr zu empfehlen. Sie heizten die erste halbe Stunde ordentlich ein. Neue und ältere Songs wechselten sich ab, bis uns mit „Maybe Tomorrow“ die erste kleine Verschnauf-Pinkel-Bierhol-Pause gegönnt wurde. Mensch, dat Kölsch läuft grad so durch.

Viele Fans waren auch weit jenseits der 30, was wohl damit zusammen hing, dass die Band bereits dreizehn Jahre im Musikgeschäft unterwegs ist. Es gibt also doch noch Konzerte für uns alte Knacker. Das Rockopa-Dasein legten wir, aufgrund der fantastische Musik und unserer guten Laune, schnell beiseite – wir gaben alles, in allen Disziplinen!

Bevor die Stereophonics nach eineinhalb Stunden die Bühne verließen, bedankte sich Kelly Jones, mit seiner längsten Ansage des Abends (eine goldene Rocker-Regel: net viel dumm Zeusch babbele – ROCKEN!), beim Publikum und dann kam noch, was kommen musste: „Dakota“. Das gleiche Konzert hätte problemlos in einer großen Arena stattfinden können, die sie auf der Insel bereits locker füllen – ich schätze mich einfach nur glücklich, dass ich es in diesem kleinen Rahmen erleben durfte. Danke!

Und jetzt kommt da noch der Heimweg, denn irgendwann is einfach genug. Das blöde an der Sache war, wir fanden unsere S-Bahn-Station nicht mehr. So viel nur zu: …was ’ne Zugfahrt und den Stereophonics.(Ad Rock)

BEWERTUNG: 10/10

www.stereophonics.com
www.myspace.com/bandoftheweek

Kategorien
Konzerte

PETER AND THE TEST TUBE BABIES – Batschkapp

23.12.2009 / Alle Jahre wieder, kommt das Peter-Kind, …

peter2_09

Aber vorher standen noch zwei Supportbands auf der Enterprise-Brücke: Die Shenks und die V8Wixxxer. Diese Namen zogen eine Menge Fans, unterschiedlicher können sie nicht sein, in die heiligen Hallen. Punk-Rock meets Aussi-Rock! Es versprach eine spannende Veranstaltung zu werden. Und am Ende standen da ja noch die legendären „Peter and the Test Tube Babies“ auf dem Programm.

dieshenks092

Los ging es mit Die Shenks, sie durften auch das Peter Konzert in Stuttgart supporten. Nach dem kleinen ersten Auftritt in Mühlheim, durften sie jetzt endlich mal vor großer Kulisse ihr Können unter Beweis stellen. Ein klitzekleines bisschen Aufregung war da doch zu erkennen, aber wer sollte es ihnen verdenken – die Batsche und die fast ausverkauft! Beate und Selma versuchten die mitgereisten Shenk-Fans zum pogen zu animieren, aber da ging noch nicht viel – lag wohl am zu geringen Bierkonsum bis dato. Trotzdem rockten wir ordentlich ab und nach ca. 30 Minuten gingen die Herren Shenk, nach einem mehr als gelungenem Heimspiel von der Bühne. Da wird 2010 hoffentlich noch einiges passieren – ich bleib dran!

wixxxer09

Jetzt zu den V8Wixxxer – yo, der Name ist hier Programm. Eigentlich sind die Mannen um Lutz Vegas besser bekannt unter „V8 Wankers“ und singen in englisch, aber für diese Tour covern sie sich selbst, in deutscher Sprache. Die sind wirklich einzigartig im Rhein-Main-Gebiet. Die Wixxxer präsentieren sich nicht nur allein durch ihre Ganzkörpertätowierungen als Assis mit Niveau. Sie beherrschen ihr musikalisches Handwerk zu 100% und haben mächtig Spaß auf der Bühne, was sich nahtlos auf uns, das biertrinkenden Publikum, überträgt – Rock’n’Roll eben. Hat echt Laune gemacht.

peter09

Ja und da fehlen nur noch die, die jedes Jahr ein Tag vor Weihnachten in die Batschkapp kommen, Peter and the Test Tube Babies. Viel brauch ich nicht zu ihrer Musik erzählen – nur so viel: Punk, Pogo, Party, Saufen, … Diesmal kamen sie als Mannschaft der Enterprise auf die Bühne/Brücke. Etwas abgedroschenes Outfit, aber trotzdem sehr spaßig, die vier Wurstpellen zum zweiten Mal live zu sehen. Peter rundeten mit ihrem Weihnachts-Klassiker „I’m Getting Pissed for Christmas“ eine gewohnt nahezu perfekte Show ab.

Nächstes Jahr gerne wieder!

BEWERTUNG: 9/10

http://www.myspace.com/dieshenks
http://www.myspace.com/v8wixxxer
http://www.myspace.com/peterandthetesttubebabies

Kategorien
Konzerte

BIFFY CLYRO – Schlachthof Wiesbaden

11.12.2009 / Die Drei-Mann-Naturgewalt schlägt wieder zu!

biffy09

Biffy Clyro mal wieder im Schlachthof, und ich durfte endlich auch mal mit dabei sein. Diesmal spielten sie nicht mehr in der kleinen gemütlichen Räucherkammer, nein, in der großen Halle. Ehre, wem Ehre gebührt – sie sind nun „fast“ am Rockolymp angekommen!

Nach einigen Bieren und einer Vorgruppe, die wir nicht sahen, ging es dann endlich los. Schon beim ersten Riff von „That Golden Rule“ wurde klar, dass wird ein nachhaltiges Konzert. Die gigantischen Boxentürme, um den Sänger und Gitarristen Simon Neil, taten ihr übriges und jagten uns den nur-nach-vorne-gehenden Power-Bombast-Rock um die Ohren. Es klang alles etwas rauher und frischer als auf Platte, aber genau dies macht wohl ein perfektes Biffy Clyro Konzert aus. Was braucht es Live also mehr, als eine wilde Gitarre, einen treibenden Bass und ein Kick-Ass Schlagzeug?

Im Set waren die zahlreichen Hits ihrer letzten beiden Alben „Puzzle“ und „Only Revolutions“, aber auch einige ältere Songs wurden zum besten gegeben. Übrigens, der Schlagzeuger Ben Johnston sollte öfters mal singen dürfen – der geht nämlich stimmlich echt gut ab! Für richtig Gänsehaut-Atmosphäre sorgte die Ballade „Machines“, die auf der akustischen Gitarre dargeboten wurde. Das Publikum und selbstverständlich auch wir sind voll da und unterstützten die drei Herren auf der Bühne bis zum letzten Ton.

Vielen Dank, gerne wieder!

BEWERTUNG: 10/10 (was sonst?!)

www.myspace.com/biffyclyro

Kategorien
Platten-News

Platten News – SCUMBUCKET

BAND: scumbucket
Scumbucket

ALBUM TITEL:
Heliophobia

STIL:
Indie-Rock, Alternative

Klingt wie:
Ein wenig Blackmail, Harmful, Foo-Fighters, Ken. Wer die Gitarre von Kurt liebt, wird auch Scumbucket lieben.

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Doc Store
Killing Me Dogs
Big Step for Mankind

Scumbucket ist eine Band aus Koblenz. Die Band ist ein Nebenprojekt des Gitarristen von Blackmail, Kurt Ebelhäuser. Die Band spielt in der Besetzung Gesang/Gitarre, Bass, Schlagzeug eine gitarrenverliebte Form des Indie-Rock. Kurt Ebelhäuser, Dylan Kennedy und Michael Fritsche probten im Winter 1996 das erste Mal zusammen. Nach einer Recording-Session von nur 6 Tagen war das erste Album Heliophobe fertig. Veröffentlicht wurde dies im September 1997. Die Band hat das Album nun noch mal neu aufgenommen und veröffentlicht.

http://www.myspace.com/scumbucketmusic