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THE GRAVELTONES Colos Saal Aschaffenburg

19.12.2016

thegraveltones_colos

Montagskonzerte sind bekanntermassen  immer schwierig und dann nur wegen der Vorgruppe hingehen – geht schon mal – aber auch nur, wenn es The Graveltones sind! Mit Beate und Matze im Schlepptau, ab nach Aschebersch. Das Colos Saal war ziemlich voll, lag wohl an The Temperance Movement, ich kannte sie bis dahin nicht. Aber egal, wir waren ja schliesslich wegen den beiden Australiern da, die jetzt in London zuhause sind.

Kurz nach acht ging’s dann los und es wurde eine intensive halbe Stunde gerockt, gebluest und gegroovet. Unsere Erwartungen wurden von Jimmy und Mikey vollends erfüllt. Es gab einen Moment während des Konzerts, ich kann mich leider nicht mehr an den Song erinnern, aber da sang Jimmy O. so intensiv und inbrünstig, dass es urplötzlich im ganzen Saal ruhig wurde. Grossartig … Gänsehaut pur. Aber still war der Auftritt ganz und gar nicht, alleine schon wenn Bad Drummer Mikey Sorbello mit gezählten 5 Drumsticks pro Hand in die Felle haut. Das muss man mal gesehen und gehört haben, einzigartig. Ich liebe Zwei-Mann-Kapellen! Mit „Bang Bang“ wurde das feine kleine Set beendet.

Nach The Graveltones wäre eigentlich unser Konzertabend beendet gewesen, doch Mikey sprang ersatzweise als Schlagzeuger bei der Hauptband mit ein, da diese ihr Drummer kurz vor der Tour verlies. Okay, schon mal hier, kann man sich ja auch noch diese Show geben. Kurzum, bis auf das Schlagzeug war es nicht so meins.

Am Merchandise Stand noch kurz gesmalltalked und die Jungs in unser Rock Motel eingeladen;)

The Graveltones sind echt ne Rock’n’Roll-Waffe … schaut sie euch unbedingt mal an, wenn sie in eurer Nähe spielen!

BEWERTUNG: 9/10

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BILLY TALENT – Alsterdorfer Sporthalle Hamburg

07.12.2016 / not afraid of heights.

billy

Jetzt gut ein Jahr Hamburg. Leider muss ich gestehen, dass sich meine Konzerthistorie im Norden noch recht bescheiden gibt. Dem Aufruf zu Billy Talent Anfang Dezember bin ich zu spät gefolgt – zum Glück fand sich noch eine Karte. Eigentlich bin ich gar kein ultimativer Jünger der Kanadier, doch auf den Festivals der letzten Jahre haben sie mich nie enttäuscht. Von daher – ab zum Konzert – in der soundtechnisch grottenschlechten Alsterdorfer Sporthalle. Egal.

Die erste Vorband The Dirty Nil war gefühlt nicht die richtige Einstimmung. Zu dröge, langatmig und eher das Gegenteil von Billy Talent. Es folgte dann noch Monster Truck, die die Stimmung schon eher in richtige Bahn lenkte. Gegen halb 10 kamen BT dann auf die Bühne. Vom ersten Song bis zum letzten war ordentlich Druck hinten jedem Song, in einem guten Mix aus alt und neu. Klassiker wie Devil on my shoulder oder Neues wie Afraid of Heights gaben sich die Klinke in die Hand – standesgemäß mit solider Rangelei in den vorderen Reihen. Zum Abschluss der Viking Death March. Zack Bum, 2 Stunden gespielt, keine Zugabe. Licht an, fertig. Super solide, super motiviert, super Kack Sound. Die Band trifft keine Schuld und scheinbar muss man sich in Hamburg dran gewöhnen. Gerne wieder!

Bewertung: 8/10

http://billytalent.com