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Platten News – Velveteen

velveteen

BAND:
Velveteen

ALBUM TITEL:
Gather & Reset

STIL:
Indie

Der Titel des Album könnte die Songs und das musikalische neue Gesamtwerk von Velveteen nicht besser beschreiben: Gather & Reset.

Einfach mal zurücklehnen und den Reset-Knopf im Kopf drücken, dass geht so einfach, wenn man sich das Doppel-Vinyl-Album auf den Schallplattenspieler legt.

Ich mag es eigentlich nicht, Vergleiche zu anderen Bands zu ziehen, aber hier dient es lediglich einem Kompliment und dann darf man das schon mal machen (Jungs, ihr werdet es mir verzeihen). Velveteen klingen auf ihrer neuen Scheibe oft wie The Notwist, nur viel zugänglicher! Vor sechs Jahren hat sich der Sound noch nach Zweigitarrenbassschlagzeug angehört, was nicht verkehrt war, aber ich muss sagen, die neuen Klänge stehen den vier Herren aus Frankfurt ausserordentlich gut.

Man merkt dem Album an, dass Velveteen eine Menge Spass am rumfrickeln hatten, denn der Gesamtsound eines jeden Songs ist bis ins klitzekleinste Detail ausgeklügelt. Der Spagat zwischen analogen und digitalen Klängen, und das vermischen beider Gegensätze, ist ihnen unglaublich gut gelungen – ohne Frage ein zeitgenössisches Musikwerk.

Carsten, somit werde ich das Album ganz sicher behalten, aber auf ein Bierchen komm ich aber gerne mal wieder bei Euch im Golden Cage vorbei?! Und, ich glaube schon, dass Ihr es versuchen solltet das Album Live auf die Bühne zu bringen. Das geht! Ansonsten wäre dies ja eine neue Herausforderung für Euch, einfach mal „Reset zu alten Bühnengepflogenheiten“ sagen. Wir sind gespannt!

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Konzerte

BLUMENTOPF – Abschiedskonzert in der Alsterdorfer Sporthalle Hamburg

06.10.2016 / Das letzte Mal.

topf

Der Topf ist im Haus. Diesmal wirklich zum allerletzen Mal. Ich fasse es nicht. Die Jungs gehören schon zu meinem musikalischen Leben dazu. Und scheinbar auch zum Leben einiger anderen unserem Alters. Das Publikum in der f*****g Alsterdorf Tonqualität-Gedächtnis-Halle ist doch eher ein paar Tage älter als bei anderen Bands des gleichen Genres. Herrlich gediegen geht es dann auch los. Gefühlte 20 Minuten werden alle (ja wirklich alle) Konzerte dieser Band durchlaufen gelassen. Fazinierend, dass man erst nach 10 Min beim ersten eigenen Blumentopf-Konzert angekommen ist. Mainz. Gleich darauf Wiesbaden. Und jetzt ein letztes Mal hier in Hamburg. Man ist geneigt sich total in sentimentalen Gedanken zu verlieren.

Aber da hat man die Rechnung ohne den Topf gemacht. Voll da und schnell einem den Stock aus dem Arsch gezogen. Alle Top- und nicht Tophits werden performt. Das Publikum lässt sich mitreißen und schwingt auf einer Wolke grünen Dampfs den Partybeats entgegen. Doch was wäre der Topf ohne seine Freestyle-Einlagen. Roger, Cajus, Schu und Holunder flexen was das Zeug hält. Nach Aufhören sieht das nicht aus. Zwischendurch marschiert die bayrische Blaskappelle über die Bühne und heizt uns mit ordentlichem Schuhblattler (Tschuldigung?!) ein. Die war nur Solala. Aber nach 3 Stunden Schweiß, totalem Systemfuck, Manfred Mustermann und Horst mit der Rosi, 6 Meter 90 und der ultimativen Partysafari verlässt der Topf tatsächlich seinen Block. Alles im Lot – aufhören wenn es am Schönsten ist. Danke Topf! Wir werden euch vermissen.

Bewertung: 9/10

http://topf.flavors.me/