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Platten News – The Minutes

BAND: cover_sml1
The Minutes

ALBUM TITEL:
Live Well, Change Often

STIL:
Rock’n’Roll

KLINGT WIE:
Portugal. The Man

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Hold Your Hand
Cherry Bomb
Holy Roman Empire
(aber eigentlich alle!)

„Rock’n’Roll is dead. Long live Rock’n’Roll. The Minutes believe in the power of rock ‘n’ roll. The power of dreams. The energy of rebirth. The Minutes believe in Belief.“
So schreiben es die drei Dubliner auf ihrer Homepage – dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Auf ihrem zweiten Album knüpfen sie genau dort an, wo sie mit dem ersten, Marcata, geendet haben: bei locker, leicht und lässigem Rock’n’Roll, mit einem Hauch von Glamour.

You’ll love it!

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THE GRAVELTONES – Alte Hackerei Karlsruhe

05.04.2014 / … pro Zugabe ein Jägermeister!

graveltones_2014

Normalerweise kennen wir Karlsruhe nur von diversen Fussballmatches gegen unseren Heimatverein, bei denen es immer sehr heiss herging und immer noch hergeht. Aber nun kennen wir Karlsruhe ein bisschen besser und müssen feststellen, dass sie durch die vielen Studenten, ein sehr gut aufgestelltes Kulturleben haben. Die Stadt bietet den jungen Leuten jede Menge lebenswertes. Und da steht das Gelände des Alten Schlachthof ganz weit vorne an. Dort gibt es eine Menge Veranstaltungslokalitäten, wie das Substage, das Tollhaus und unser Ziel, die Alte Hackerei.

Als wir an der Spielstätte ankamen, wurden noch die letzten Reste des Vorabends weggefegt. Die beiden Bands machten sich gerade noch auf den Weg, um ne Kleinigkeit zu futtern und wir erkundeten das Schlachthofgelände. So gegen 20:00 Uhr betraten wir dann die Hackerei. Der Kassenmann war sehr über unsere im Vorverkauf erworbenen Tickets und musste erst mal Rücksprache mit einem der Besitzer halten, ob diese den gültig seien. Alles okay, wir durften rein. Nachdem sich Matze und Tobi ein erstes Bild der Location machten und ihren sehr positiven Eintrug bekundeten, machten wir uns über den Tischkicker her. Allmählich füllte sich dann auch der Laden.

Die Waliser von Buffalo Summer machten den Support. Ganz okay, aber nicht so ganz unser Ding, obwohl Tobi mit seinem G’n’R Shirt bei den Jungs punkten konnte. Southern Classic Rock eben! Nach 30 Minuten war Schluss und wir einige Getränke voller.

Endlich gings los, die beiden Herren, Jimmy O (Demonic Vocals & Guitar) und Mikey Sorbello (Thunderous Drums & Noises), betraten die Bühne und hauten uns gleich den Album-Opener Bang Bang um die Ohren. So ging es dann auch Song um Song weiter. Die beiden gebürtigen Australier sind einfach eine fantastische Liveband, die mit ihrem Spielwitz und ihrer Leichtigkeit überzeugen, die Leute abholen und mit auf ihre Reise durch den Rock’n’Roll nehmen. Stellenweise brachial und rau, dann wieder leise und behutsam – einfach immer auf den Punkt.

Wir standen direkt an der Bühne und da ließ es sich Tobi nicht nehmen, den beiden Akteuren vor jeder Zugabe einen Jägermeister zu reichen. Beim Artimus Konzert waren danach alle Jägermeistertrinker echt bedient. Da es bei The Graveltones nur zwei der Kurzgetränke blieb, war alles bestens.

Nach 70 Minuten war musikalisch erst Mal Feierabend, aber am Merchandise-Stand ging es dann noch etwas weiter. The Graveltones stehen kurz vor dem großen Durchbruch, also nutzten wir die Gelegenheit zum Musiker-Fan-Small-Talk. Die darauf folgende Birthday-Sixties-Party verliessen wir freudentaumelnd Richtung Hotel.
The Graveltones, und auch Karlsruhe, gerne wieder!

Vielen Dank, ich spreche da sicherlich auch ganz im Sinne von Matze und Tobi?!

BEWERTUNG: 10/10 (schon wieder!)

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The Graveltones

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STUN – Frankfurt Proberaum

01.04.2014 / näher geht nicht

stun_2014

Am 3. März 2014 erhielt ich eine Mail von einem Carsten, der mich zum exklusiven STUN Warm Up einlud. Zu der Ehre kam ich, weil ich die nette Band mal bei Rocken am Brocken angequatscht und nach Frankfurt eingeladen hatte. Nun waren sie in Frankfurt, um kurz vor ihrer Italien Tour noch mal zu Proben und erinnerten sich an den besoffenen Typen vom Festival im Harz. Wie exklusiv und nett es werden sollte, war mir bis dahin nicht bewusst.

Noch schnell Hoppel angequatscht und mitgerzerrt. So ging es am 1.4.2014 in den Golden Cage Club, welcher sich als Proberaum der befreundeten Band VELVETEEN herausstellte. Vor dem Gebäude lungerten eine Mischung aus Freunden der Band und den Bandmitgliedern selber herum. Das sie mich trotz der langen Zeit zwischen Festival und Proberaum noch erkannt haben, hat mich ein klitzeklein wenig beeindruckt.

Nach ein paar Bier und Jägermeister (danke Hoppel) ging es dann Richtung Proberaum. Jeder der schon mal in einem Proberaum war, kann sich vorstellen, wie es sich anfühlt mit ca. 20 geladenen Gästen und der Band in einem recht engen Raum zu stehen. Das Erlebnis war aber der Hammer. Die Band spielte sozusagen nur für uns. Das war schon eine Ehre. Musikalisch muss ich da nicht viel sagen. Ich finde alle Lieder der Band super. Und wer einmal das Lied „One“ live gehört hat, ist von der Band überzeugt.

Carsten schrieb in seiner Mail übrigens folgenden Satz: „Ach ja, sollte das jemanden nicht klar sein: Es wird eng, es wird stickig, es wird höllelaut und es wird scheißencool.“

YES!

BEWERTUNG: 10/10

www.stun-musik.de

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PORTUGAL. THE MAN – Stadthalle Offenbach

18.03.2014 / Support Act vom Allerfeinsten

portugal_2014

Ich hatte Portugal. The Man irgendwie nicht mehr auf dem Schirm, aber jetzt sind sie bei mir präsenter den je. Sie durften als Support von Casper auf der Bühne stehen. Ja Casper, meine Tochter wollte ihn unbedingt das zweite Mal live sehen und da ich ihn auch nicht so übel finde, ging ich glücklicherweise mit.

Da die Stadthalle mit vielen vielen jungen Menschen gefüllt und ausverkauft war, suchte ich mir ein nettes Plätzchen auf der Sitztribüne. Premiumsitz for older people! Ne viertel Stunde vor dem eigentlichen Konzertbeginn kam Casper auf die Bühne und kündigte, von ihm höchstselbst ausgesucht, den Auftritt der vier netten Alaska-Indie-Rocker von Portugal.The Man an. Erst dann wusste ich, wer hier das Publikum einheizen sollte. Sehr schön.

Das Set ist wunderbar, der Sound großartig – viel Improvisation und kreischende Gitarren – i love it. Es gibt viel vom letzten Album “Evil Friends”, welches ich mir einen Tag nach dem Konzert gleich kaufen musste. Selbst die Kids in der ersten Reihe, die sicherlich noch nie was von Portugal. The Man gehört haben, klatschen eifrig Beifall. Der Sänger und Gitarrist John Gourley steht vom ersten bis zum letzten Akkord in einer Kapuzenregenjacke auf der Bühne – macht er wohl fast bei jedem Konzert. Sein Bandkollege, der Bassist Zachary Carothers, hat während der ganzen Spielzeit eine Pudelmütze auf dem Kopf. Die Jungs aus Alaska kennen es womöglich nicht anders. Übrigens, Emma fand den Bassisten echt total cool, erzählte sie mir später. Nach gut 40 Minuten ist Schluss. Ich war hin und weg und von den Casper Fans beschwerte sich auch keiner. Danke, die Herren – alles richtig gemacht!

BEWERTUNG: 10/10

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Portugal. The Man

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HARMFUL – Farewell Tour 2014

… vom 05.03. bis 16.03.2014

harmful14

Ja, es ist traurig aber wahr, Harmful geht das letzte Mal auf Tour.

Diese grandiose Band um Aren Emirze, Chris Aidonopoulos und Nico Heimann, hat uns all die langen Jahre so viel Freude bereitet und uns den Rock’n’Roll, in seiner vollen Urgewalt, um die Ohren gehauen.

Schade, schade … aber ihre Beweggründe, jetzt Schluss zu machen, müssen wir respektieren.

Dies bedeutet für uns alle: geht bitte zu einem der letzten Konzerte und bereitet Harmful einen fulminanten Abschied.

Farewell Tour 2014

05.03.2014  Hamburg – Hafenklang | Tickets
06.03.2014  Schwerin – Dr. K
07.03.2014  Dortmund – FZW | Support: Undertow | Tickets
08.03.2014  Berlin – Magnet | Support: Undertow | Tickets
09.03.2014  Köln – Underground | Tickets
12.03.2014  Leipzig – Werk 2
13.03.2014  Erfurt – Museumskeller
14.03.2014  München – Backstage Club | Tickets
15.03.2014  Stuttgart – Zwölfzehn
16.03.2014  Frankfurt – Zoom | Tickets

Rockblogg sagt „DANKE HARMFUL„, für 22 rockige Jahre, 9 fette Alben, unzählige schweißtreibende Konzerte, viele tolle Videodrehs und und und!

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THE FUME – Elfer Frankfurt

11.11.2013 / Glam-Punk-Rock im neuen Elfer

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Wart Ihr schon mal an einem Montagabend in der Klappergass? Nein, ich eigentlich auch nicht, weil da ausser der Klapper 33 und dem neuen Elfer, nix auf hat. Aber an diesem Montag standen The Fume auf dem Programm und so verschlug es mich mit Faui an den besagten Ort in Sachsenhausen.

Im Club, der übrigens eine geniale Location ist, trafen wir dann auf genau so viele Leute wie oben in der Klappergass an einem Montagabend unterwegs sind, nämlich keine. Moment, Oli und Klaus waren da, plus zwei Bedienungen hinter der Theke. Oh wie schade für The Fume!

Um kurz nach neun ging es dann los und es waren dann doch noch ein paar Leute mehr, die sich aus dem Raucherraum, vor die Bühne bemühten. Und die erlebten mit uns ein wahnsinnig energiegeladenes Konzert der drei Herren aus Göteborg. Vom ersten bis zum letzten Takt gaben sie Feuer, ohne dabei auf konditionelle Probleme Rücksicht zu nehmen. 12 Konzerte an nur 13 Tagen zu spielen geht halt doch an die Substanz. Sie hatten im wahrsten Sinne des Wortes ihre Dancing shoes an. Dazu trug Sänger und Gitarrist Lil’ Phil stilsicher feuerrote Cowboy Boots über der hautengen schwarzen Jeans … yeah.

Musikalisch werden The Fume gerne mit ihren schwedischen Landsmännern, den Hives, verglichen, was zum Teil stimmen mag. Ebenso sind Einflüsse von den Eagles of Death Metal zu hören. Trotzdem geben sie ihrer Musik und Bühnenpräsenz eine ganz eigene, ehrliche und spontane Note. Aber überzeugt Euch selbst von ihrer Hitsingle „Living For The Weekend“. Der Sound war für ne Drei-Mann-Combo satt und rund abgemischt. Marty Monk, an den Drums, gab druckvoll das Tempo vor und wurde dabei von Pedro Insomni Neon, am Bass, exzellent unterstützt. Sänger Lil’ Phil durfte mit einigen kleinen Gitarrensolis, vielen extravaganten Dance moves und einer großen Portion Glamour überraschen.

Es hat sich wirklich gelohnt und dass an einem Montagabend in die Klappergass.

BEWERTUNG: 10/10

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Platten News – Mona

BAND:
Mona

ALBUM TITEL:
Torches & Pitchforks

STIL:
Rock, Stadion Rock

KLINGT WIE:
Bisschen wie Kings Of Leon, U2 und Stereophonics

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Truth
Goons (Baby, I Need It All)
Love Divine

Das neue energiegeladene Album von MONA, Torches & Pitchforks, enthält mal wieder jede Menge geniale Rock-Hymnen und setzt noch einen auf das 2011er Debütalbum (auch sehr hörenswert) drauf. Irgendwie hört sich der Frontsänger Nick Brown wie Bono, nach einer durchzechten Nacht, an. Und trotzdem hat MONA eine ganz eigenwillige Note. Check it out.

Stream der Platte
Website Mona

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MUDHONEY – Zoom Frankfurt

03.06.2013 / I’m a half Frankfurter …

mudhoney_2013

… sagte Mark Arm gleich zu Beginn des Konzerts, „cause my mom was born here!“ Was konnte da jetzt noch schiefgehen?

Mudhoney, eine der letzten noch existierenden Bands der legendären Seattle-Grunge-Szene gab sich die Ehre und schaute im Zoom Frankfurt vorbei. Sie prägten meine Jugend und somit lies ich mir die Gelegenheit nicht nehmen, sie noch einmal live erleben zu dürfen.

Mittlerweile haben die Grunge-Urväter 25-jähriges Bandjubiläum – „Respekt“. Sie sind sich und ihrer Musik immer treu geblieben – hierfür noch ein weiteres „Respekt“. Mark Arm schafft es auch heute noch das Publikum mit seiner nörgelnden Stimme zu packen und auf eine Reise durch die Zeit mitzunehmen. Die Texte sind wie eh und je sehr einfach gestrickt, oft schon fast zu banal, was aber auch egal ist, da ganz klar „Kick-Your-Ass“ im Vordergrund steht. Der einzigartig-dreckige Mudhoney-Superfuzz-Sound tut sein übriges und lässt uns in Nostalgie schwelgen. Beate war’s irgendwann zu viel Männermusik und sie ging frühzeitig nach Hause. Torsten und ich freuten uns über jeden Song, den wir erkannten – und das waren ganz schön viele.

In der Halbzeit des 70-minütigen Sets, legte Mark seine Gitarre zur Seite, um einige Songs der neuen Platte „Vanishing Point“, im Schnelldurchlauf in unsere Gehörgänge reinzubrüllen. Ich sag nur: Grunge never dies.

Einen weiteren „Respekt“-Ausruf für die Bandkollegen um Mark Arm (Gesang, Gitarre), die da wären: Steve Turner (Gitarre), Dan Peters (Schlagzeug) und Guy Maddison (Bass), der einzige, der erst seit 2001 mit an Bord ist. Rock’n’Roll hält doch irgendwie jung.

Meine absoluten Lieblingslieder, „Touch me I’m sick“, „You Got It“, „Into the Drink“, „Here Comes Sickness“ und „In’n’Out of Grace“ wurden auch gespielt – Grins! Ach, und als Support spielten Treatment aus Sydney, die echt gut einheizten.

Alles in allem ein runder Abend, bis auf das es Beate irgendwie nicht gefallen wollte, was ich aber verstehen kann.

And Vince, „Thank you“ for the MADhoney double ticket. Cheers!

BEWERTUNG: 9/10

mudhoneyonline.com
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KADAVAR – Das Bett Frankfurt

15.05.2013 / Kein Hokuspokus

kadavar

Heute Morgen müsste ich beim hören der neuen Kadavar Scheibe feststellen, dass die Anlage des V50 einen echt fetten Sound hat. Die funktioniert noch einwandfrei, was ich vom Rest der Karre nicht sagen kann. Dann stand ich auch noch im Stau und konnte somit das gestern Erlebte in aller Seelenruhe Revue passieren lassen.

Für mich standen zwei Premieren auf dem Programm: das erste Mal Kadavar live sehen/hören und das erste Mal die Location Das Bett live erleben. Und ich muss sagen, ich wurde von beiden in keinster Weise enttäuscht.

Ich steh ja total auf diesen 70s-Psychedelic-Stoner-Rock-Kram und da war klar, ich muss mir die Berliner Krautrocker unbedingt anschauen. Mit dem zweiten Album Abra Kadavar bestätigen sie ihr Können und setzen das fort, was sie auf ihrem ersten Longplayer so bemerkenswert angefangen haben. Sie klingen irgendwie vertraut, ohne dabei als ein Abklatsch dieser vermeintlichen Vorbildern, wie Black Sabbath, Pentagram oder Hawkwind, zu klingen. Es ist doch ihr eigener Sound, es ist Kadavar. Und diesen tragen sie in perfekt eingespielter Einheit vor. Man merkte schnell, dass sie schon so einige Konzerte zusammen gerockt haben. Kein Schnickschnack, kein Hokuspokus, alles echt und authentisch.

Es passt bei Wolf (Gesang und Gitarre), Mammut (Bass) und Tiger (Drums) einfach alles: der Sound und die Optik. Ich glaube, die haben ihre Haare und Bärte schon von Geburt an wachsen lassen – erinnert sehr stark an die besten Haar-Zeiten von ZZ Top.

Nach 70 Minuten war die kleine Zeitreise leider schon vorbei. Ohne Zugabe verabschiedeten sich die Herren, was auch völlig okay war, denn noch ne halbe Stunde länger und wir wären wohl alle auf einem Trip namens Kadavar hängen geblieben. Ach, da spielte ja auch noch eine Vorgruppe, Spirits Of The Dead, aus Norwegen.

Bei einem Gespräch von zwei älterer Rockern, schnappte ich vor dem Konzert folgende Sätze auf: „Weißt Du, was jetzt noch viel geiler wäre? Wenn ich Zuhause auf meinem Sofa sitzen würde, mit ’nem Bier und ’ner Tüte in der Hand und Kadavar würde direkt vor meiner Nase im Wohnzimmer abrocken.“ Ja, und so ähnlich war es ja auch hier, im Das Bett.

BEWERTUNG: 10/10

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BIFFY CLYRO – Schlachthof Wiesbaden

05.03.2013 / Willkommen auf dem Rockolymp

biffy_2013

Was soll man noch über die netten Herren Clyro aus Schottland schreiben?

Ich zeig nur folgendes, am Beispiel Schlachthof Wiesbaden, auf:
April 2009 – Räucherkammer, vor ca. 200 Menschen
Dezember 2009 – Große „alte“ Halle, halbvoll, ca. 1.000 Menschen
März 2013 – Große „neue“ Halle, ausverkauft, 2.500 Menschen
Noch irgendwelche Fragen?

Die Jungs gehen momentan so was von durch die Decke, unglaublich. 18 Jahre harte Arbeit zahlen sich aus – sie haben es sich redlich verdient.

Jetzt zum eigentlichen Abend:
Wir bekamen im Schlachthof eine perfekte Rockshow von über 100 Minuten (= Nettospielzeit) geboten. Das schöne an Biffy ist, dass da nicht viel zwischen den Songs gequatscht wird – man lässt die Instrumente sprechen. Sie stellten sich nach der 3 Nummer vor und verabschiedeten sich mit den Worten: Thank you. We are Biffy Fuckin‘ Clyro! Wunderbar, alle R’n’R-Regeln beachtet. Dazwischen gab es mehr als 20 Songs, die meisten vom neuen Doppel-Album „Opposites„, gemischt mit weiteren Nummern der beiden Vorgänger-Scheiben – alte Songs wurden leider etwas vernachlässigt. Aber okay, denn irgendwann haben die Herren auch ihren Feierabend verdient, nachdem sie uns ihre totale Verausgabung, in Form von Rock’n’Roll, geschenkt haben.

Danke und gerne wieder – aber nicht in der Festhalle;)

BEWERTUNG: 09/10

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