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Konzerte

BEATSTEAKS – Stadthalle Offenbach

05.11.2011 / … schön, dass ihr alle da seid!

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Die Beatsteaks, was soll ich sagen, eine Bank in Sachen guter abendfüllender Rockmusike. Und auch noch in Offenbach und auch noch ’ne geschenkte Karte – wunderbar. Mein Dank geht an Selma und Faui.

Die Stadthalle war ausverkauft, besser kann man eine Tour nicht starten. Gespannt warteten wir auf die fünf Herren aus Berlin, mussten allerdings noch eine kleine Vorband „The Death Set“ ertragen, die irgendwie auf die Frühen-Beastie-Boys machten. Egal, Zeit für ein Bier.

Dann war es endlich soweit und wir wurden mit den netten Worten „Samstagabend in der schönsten Stadt Deutschlands – schön, dass ihr alle da seid!“ von Arnim begrüßt. Und er hat ja so was von recht damit. Ein paar von der „anderen Mainseite“ meinten dies mit grellem Pfeifen zu kommentieren, diese wurden noch während des Konzerts als „Arrogante Frankfurter“ betitelt.

Die Beatsteaks feierten ein dermaßen geniales Feuerwerk ab, gespickt mit einer fantastischen Auswahl an Songs, bei der so gut wie kein Hit fehlte. Das Publikum hatte Bock auf Springen und der Saal wurde so zu einer riesigen Tanzfläche – Beatsteaks at its best.

Das absolute Highlight war die Coverversion von „In Bloom“. Nach 20 Jahren darf man sich ruhig mal an ’ner Nirvana-Nummer probieren – und sie war großartig.

Nach nach 2 Stunden und 30 Liedern war Schluss und wir (die Band um Christian Hetfield) verabschiedeten uns auf einen kleinen Absacker ins Cave, auf die „andere Mainseite“.

BEWERTUNG: 9/10

www.beatsteaks.com/

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Platten-News

Platten News – MASTODON

BAND:
Mastodon

ALBUM TITEL:
The Hunter

STIL:
Progressive Metal, Metalcore, Hardcore

KLINGT WIE:
Deftones, ISIS, The Sword,

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Black Tongue
Curl Of The Burl
Bedazzled Fingernails
The Sparrow

Heilige Scheiße sind die brachial und dazu völlig melodisch. Die musikalische Bandbreite die diese Jungs aus Atlanta anbieten ist hervorragend. Schon meine erste Platte von Mastodon war für mich völlig überraschend und neu. Ich bin sonst kein Fan von Progressive Metal, aber Mastodon schafft den Grat zwischen harten Gitarrenriffs und sphärischen Klängen ohne Gegrunze.

www.mastodonrocks.com

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Konzerte

THEES UHLMANN – Batschkapp Frankfurt

20.10.2011 / … Millerntor lässt Grüßen.

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Ein Geburtstagskind war zu feiern und ein Geburtstagsgeschenk einzulösen – ich wäre wohl auch ohne diese beiden Gründe in die Batschkapp zum Konzert von Herrn Uhlmann gefahren, aber so war es dann um so schöner. Ein dickes Dankeschön geht an Heike und Roger.

Die gute alte Batschkapp war restlos ausverkauft und doch haben wir uns bis zum Mischer durchgemogelt, um dort unsere sehr guten Sichtplätze einzunehmen.

Kurz danach ging es dann auch schon los – als Supporter standen „Imaginary Cities“ aus Kanada auf der Bühne. Und richtig, diese Band ist auch auf dem uhlmanneigenen Label Grand Hotel van Cleef unter Vertrag. Nette Indie-Folk-Pop-Klänge stimmten uns auf einen fantastischen Musikabend ein.

Viertel vor Zehn war es dann soweit, Thees betrat die Bühne, zu Heikes entsetzen, in Jeansjacke. Und sie hatte doch extra ihre schwarze Lederjacke angezogen.

„Es ist zu spät, um nach Hause zu gehen, …“, die ersten Worte erklingen und plötzlich herrschte Millerntor-Atmosphäre in der Batschkapp. Ja, da verstummte selbst der letzte Kritiker, der die zweite oder dritte Tomte-Text-Ebene in den Liedern vermisst. Es ist ja auch keine Tomte-, sondern eine Thees-Uhlmann-Platte und die macht richtig Spaß, dass sah man auch bei den Akteuren auf der Bühne. Thees zeigte sich sehr dankbar: Ich kann es gar nicht glauben, was hier los ist und das, obwohl ich zum „ältesten“ 1Live Krone Newcomer 2011 nominierte wurde. Dies nur eines der typischen Uhlmann-Ansagen. Ihm nimmt man sein Geschnacke überhaupt nicht Übel, da gibt es andere, die wir schon lange ausgezählt hätten.

Zur Halbzeit spielte er dann doch einen Tomte-Song, „New York“. Da hat er sich wohl die Anregung von Torsten auf der Vorhörung in Wiesbaden zu Herzen genommen. Sensationell fand ich, das Thees es sich nicht nehmen ließ, in der Adlerhochburg Batschkapp, einen St. Pauli Song „Das hier ist Fussball“ zu singen. Hooray, hooray … nach regulärer Spielzeit von 90 Minuten war dann Schluss.

Danke Herr Uhlmann, zum Rückspiel kommen wir alle wieder.

BEWERTUNG: 10/10

www.theesuhlmann.de

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Konzerte

Odio París – Razzmatazz Barcelona

29.09.2011 / … lo pasamos bomba.

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Und ich hab doch nur schauen wollen, was an Stefans-Geburtstagswochenend-Barcelona-Fahrt für interessante Gruppen in der Stadt spielen. Das daraus ein solch fantastischer Abend werden sollte konnte man zwar erahnen (da die richtigen Leute mit am Start waren), sich aber nicht wirklich in dieser Form vorstellen.

Nachdem wir in unserem Appartement eingecheckt, kurz ins Meer gehüpft und an der Strandbar waren, machten wir uns auf den Weg Richtung Razzmatazz. Nach gefühlten zwei Stunden Fußmarsch (und nix zu Trinken) kamen wir dann doch pünktlich, um 21 Uhr, an unserem Ziel an. An der Kasse interessierte sich keiner für unsere Namen, die auf der Gästeliste standen – sondern lediglich darum, wie viele Leute seid ihr. Danach wurden wir mit jeder Menge Getränkebons für unsere Strapazen entschädigt. Und yes, wir waren drin – auf ’ner Privatparty von LEE Jeans und dem H Magazine – cool.

Gleich am Eingang wurden wir zum gemeinsamen Gruppenfoto vor der LEE-Stellwand gebeten. Und kurz darauf lief mir auch schon der Bassist, Òscar Ferré, von Odio París über den Weg. Ich bedankte mich bei ihm für die Gästeliste – Muchos grazias. Und nun ab zur Theke, Gutscheine einlösen.

Um kurz nach neun standen dann endlich die Herren von Odio París auf der Bühne. Schon nach den ersten Tönen hatten die fünf smarten Katalanen die Zuschauer um den kleinen Finger gewickelt – wunderbar. Die leichten, unbeschwerten Gitarrenriffs gepaart mit ein paar wenigen Elektroeffekten machten den kompletten Gig zur runden Sache. Ihr Hit „Cuando nadie pone un disco“ („When Nobody Plays A Record“) animierte uns und alle anderen in der Halle zum kollektiven Abtanzen. Die Lieder erinnerten an den guten alten Britpop Anfang der 90iger, ohne dabei nostalgisch zu klingen. Nach ca. einer Stunde war Schluss, da sie zum einen erst ein Album draussen haben und zum anderen „Me & The Bees“ auf ihren Auftritt warteten, die ich hier nicht weiter erwähnen möchte.

Nachdem Tommes einen Auftritt für Odio in Hamburg klargemacht, wir alle unsere Getränkebons eingelöst und der Türsteher uns endlich rausgelassen hatte, ging es mit einem „umsonst“ Taxi zurück zu unserem Appartement. Ich sag nur: Zwei Schlafende und drei Deutsche.

Die kommenden Tage waren dann eher ruhig;)

BEWERTUNG: 10/10

http://www.myspace.com/odioparis
http://odioparis.bandcamp.com

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Konzerte

RED HOT CHILI PEPPERS – CinemaxX Offenbach

30.08.2011 / Weltweit Live.

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Das neue Album I’m With You der Chili Peppers Live und in fast kompletter Länge (Even You Brutus? fehlte). Leider nur auf der Kinoleinwand, aber egal, lieber indirekt als gar nicht dabei.

Voller Erwartung saßen wir (Almut, Christian, Matze und ich) im Kino und konnten uns nicht so recht vorstellen, was uns da wohl passieren wird. Es wurde ein 20-minütiger Countdown gestartet, der mit Interviewmaterial gefüllt wurde. Die Spannung stieg ins Unermessliche.

Punkt 21:30 Uhr war es dann soweit, die RHCP betraten die Bühne im E-Werk, Köln. Diese war mit zwei schweren Kronleuchtern über der Bühne geschmückt. Gestartet wurde mit „Monarchy Of Roses“ und die Zuschauer in der Konzerthalle waren sofort da, im Kino wollte der Funke nicht ganz so überspringen, aber wurde auf den bequemen Sesseln allerhöchstens leicht mitgewippt. Argh, ich wäre so gerne jetzt vor Ort in Köln gewesen. Der Sound war im CinemaxX der Hammer, die Stimme von Anthony klar wie nie – es klang fast wie auf CD, was nicht heißen soll, dass es keinen Raum für Improvisationen und Solos gab. Fea, Chad und der neue grandiose Gitarrist Josh ließen sich ein ums andere mal dazu hinreißen ein Soundgewitter abzufeiern.

Jetzt kommt’s. Nicht umsonst ist Offenbach, Offenbach – da passiert immer was unvorhersehbares. Ungefähr in der Hälfte des Konzerts wurde auf der Leinwand plötzlich ein schwarzer Balken mit folgender Aufschrift sichtbar: „Sleep-Timer aktiv – wenn ihr Receiver eingeschaltet bleiben soll, drücken Sie bitte die EXIT Taste.“ Oh no! Und was glaubt ihr ist nach ca. einer Minute passiert? Richtig, es wurde dunkel. Zeit für ne Pinkelpause.

Und weiter geht’s. Ich muss sagen, da geht bestimmt noch etwas mehr in Sachen Bühnenperformance, Herr Kiedis. Bis zum 21.10. sollte die alte Spritzigkeit zurückgekehrt sein. Fantastisch fand ich, dass sie nach den aktuellen Albumtiteln eine meiner Lieblingsnummern „Me And My Friends“ aus dem Jahre 1987 und dann noch den Megahit „Give It Away“ spielten. Nach eineinhalb Stunden war dann Schluss. Danke, es hat trotz Kinositzplatz unheimlich viel Spaß gemacht. Ich freu mich schon jetzt auf Oktober, dann aber wirklich richtig Live. Gerne auch mit Pornobart.

BEWERTUNG: 8/10

www.redhotchilipeppers.de

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Konzerte

MONA – Gebäude 9 Köln

24.08.2011 / … und Nashville liegt doch in Deutz.

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Vorweg: vielen Dank liebe Shenks und Herr Gatzsche, es hat Riesenspaß gemacht, dieses Konzert auf eure Kosten erleben zu dürfen.
Um 18 Uhr im Hotel eingecheckt, frisch gemacht und los Richtung erstes Kölsch. Dieses genehmigten wir uns bei lecker Abendbrot im Brauhaus Pütz. Danach ging es weiter, mit nur einmal S-Bahn-verfahren, zum Gebäude 9. Dort sahen wir direkt die Jungs von Mona am Backstage-Ausgang smalltalken und Bier trinken. Das ließ sich ja alles schon mal sehr gut an.

Die Pickers aus Berlin eröffneten den Konzertabend in der ausverkauften Halle. Ihre Musik erinnerte schwer an die Beach Boys. Der Sound war echt gut – da konnte man schon erahnen, was uns bei Mona erwarten sollte.

Um 22:15 Uhr war es dann endlich soweit, dass laut Presse „neue große Ding aus den Staaten: Mona“ betrat die Bühne. Nach den ersten brachial lauten Riffs, schrie ich nur „Nirvana“, die spielen ein Cover von Nirvana! Aber nach den ersten Worten aus der Kehle des charismatischen Sängers, Nick Brown, stellte ich fest: falsch, das is ja „Zombie“ von den Cranberries. Asche auf mein Haupt. Vielleicht einen kleinen Ticken zu laut, aber daran gewöhnte man sich schnell. Jeder der vier Herren beherrschte sein Instrument so perfekt, dass es unheimlich viel Laune machte, ihnen beim musizieren zu zuschauen/-hören. Zwischendurch gab es für die Band hin und wieder ne Runde Jägermeister – für uns ne Runde Reissdorf Kölsch. Nach einer Stunde, fünfzehn Minuten und 13 Liedern wurden wir wieder in die Kölner Nacht entlassen. Aber bevor wir das Konzertgelände, musste ich mich dann doch mal kurz mit dem Gitarristen Jordan Young über ihren vermeintlichen Newcomer-Erfolg in den Staaten unterhalten. Er sagte mir, dass da noch nix mit „das neue große Ding“ ist. Also weiter Touren und mit frischem Rock’n’Roll begeistern.

The band called Mona. They look like The Clash and sound like the early U2. And U2 sounded like The Clash when they started.

Macht euch einfach selbst ein Bild davon, z.b. am 21.10. in Frankfurt, Das Bett.

BEWERTUNG: 9/10

www.myspace.com/monatheband
www.monatheband.com

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Festival

HURRICANE 2011

17. – 19.06.2010 / The second time

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Endlich: der Bericht vom Hurricane-Festival. Yes, we did it again. Nach 2010 besuchten wir das Hurricane zum zweiten und sicherlich nicht letzten Mal.

Tag 1, Freitag:

Gegen 14:00 Uhr checkten wir bei mein-zelt-steht-schon ein, um danach von Tommes, Henning und dem Rest der Festival-Freunde ge’bier’end empfangen zu werden. Es ist immer wieder schön gleichgesinnte Menschen, mit einem großen Musikherz, zu treffen.

So, es konnte nun losgehen. Die erste Band die wir uns aus der Ferne, in der Nähe einer Bierquelle, anhörten, waren das Kaisers Orchestra – ne Echt schräge Truppe. Danach das erste Festival-Highlight: Kashmir. Die Band, die ich einfach mag. Live immer gut, mit einem supersympathischen Frontmann Kasper Eistrup. Im Vorfeld des Festivals durfte man im Internet die Playlist der Dänen zusammenstellen. Grandiose Idee.

Wir wechselten die Bühne, um bei Glasvegas Bier zu trinken und die freudige Nachricht Tommes zu erfahren. Helle, du weißt, auf was du dich da einlässt? Glückwunsch. Von Jimmy Eat World konnten wir leider nur ein paar Nummern hören, da wir zur Hauptbühne wechseln mussten – Portishead stand auf dem Timetable. 1998 sah ich die zum letzten Mal in der Stadthalle/OF. Lang, lang is‘ her. Der Auftritt war einfach nur großartig. Allerdings scheiden sich da die Geister. O-Ton Torsten: Viel zu leise. Kacke! Und Marko meinte: Cool, dass ich die endlich mal Live erleben durfte. Hammer, Hammer, Hammer!

Und dann Arcade Fire. Muss wohl ein ziemlich guter Auftritt gewesen sein – ich hörte nur „Ready To Start“, dann ging mein Handy baden und ich hatte keinen Bock mehr auf Musik. Sorry.

Tag 2, Samstag:

14:00 Uhr ging es für uns los. Rechtzeitig zum Regenschauer schafften wir es ins Zelt, um dort Wakey Wakey zu sehen. Hören mussten wir sie auch. Anfänglich fanden wir die auch noch gut, aber nach der dritten Nummer und der Ansage des Sängers, dass das eine weitere Hit-Single ihres wohl einigen Albums sei, war der Bann für lautstarkes Beschimpfen (Tommes und Torsten vorweg) gebrochen. Aber es musste einfach raus. Danach kamen fünf kleine Engländer, mit Hang zum wir-sind-die-größten, Brother auf die Bühne. Sie klangen wie ne schlechte Kopie von Oasis und Blur zusammen. Naja.

Jetzt aber mal wieder so richtig fette Musik. Fett im wahrsten Sinne des Wortes, denn Dave Wyndorf, der Frontmann von Monster Magnet, hat sich über die Jahre ein paar Pfunde zu viel zugelegt. Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Aber der Auftritt war grundsolide. Um uns rum standen nur Leute in unserem Alter, die sich bei den Klängen von „Space Lord Motherfucker“ in ihre Jugend zurückversetzt fühlten haben und so richtig abgingen. Wir selbstverständlich auch.

Zurück zur Blue Stage, wo wir Two Door Cinema Club sehen wollten. Die hab ich letztes Jahr irgendwie verpasst. Beate war total begeistert von den netten Herren aus Nordirland. Einfach ne tolle Festivalband, die richtig gut Stimmung machte. Das Tanzbein wurde geschwungen und auch das Bier schmeckte mal wieder sehr lecker.

Die Blue Stage war heute unsere Bühne, deshalb blieben wir auch gleich dort stehen, um uns Kasabian anzuseh/hören. Und sie waren einfach wunderbar – i like it! Britischer Rock vom feinsten. Und zu guter letzt kam danach der Zwillingsbruder von Kasabian Sänger Tom Meighan, Kaiser Chiefs Sänger Ricky Wilson mit seiner Kapelle zum Zuge. Wir waren sehr skeptisch, wird das was, die Kaiser Chefs sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Aber Pustekuchen, die pusteten uns aus den Dancing Shoes. Der Sound, die Songauswahl und die Show, alles passte  an diesem Abend – unser Samstags-Highlight.

Tag 3, Sonntag:

Der letzte Tag stand nur unter einem Stern: Mister Grohls. Unser, besser gesagt Beates, großes Ziel, die Foo Fighters aus nächster Nähe zu sehen und hören. Und ich nehme schon mal vorweg: es hat geklappt!

Jetzt aber erstmal zu Miles Kane, dem netten sympathischen Kumpel von Alex Arctic Monkey Turner. Pünktlich zu seinem Auftritt schüttete es aus Eimern, die Blue Stage stand komplett unter Wasser – also unbespielbar. Es verirrten sich trotz des hundsmiserablem Wetter ein paar hartgesottene, um Miles zu hören. Dieser kam dann auch in Gummistiefel und mit Regenschirm bewaffnet auf die Bühne, um uns dann mitzuteilen, dass er im Mischerturm ein kleines Akustikset spielen wird. Eine große Geste, ein weiteres Festival-Highlight. Miles spielte drei seiner bekanntesten Nummern: „Rearrange“, „Inhaler“ und „Come Closer“. Danach gingen wir wieder zurück zum Zeltplatz, um uns zu zweit ein komplettes kleines Becks-Fässchen zu gönnen – denn irgendwie muss man sich ja die Regenzeit totschlagen. Eine nette Gesprächspartnerin, Sandra S. aus H., leistete uns dabei Gesellschaft.

Bis kurz vor 18:00 Uhr ging es dann wieder aufs Festivalgelände, The Wombats standen auf dem Programm. Doch daraus wurde nix, weil wir uns in die wir-wollen-alle-die-Foos-in-der-ersten-Reihe-sehen Schlange stellten. Ja richtig, um 18:00 Uhr. Kurz bevor The Hives starteten, ließen die Securitys Leute in den ersten Sektor und wie konnte es anders sein, geschlossen wurde direkt vor unserer Nase. Kacke. Also weiter anstehen und The Hives schlecht von der Bühnenseite sehen. Um 20:00 Uhr waren wir dann endlich direkt vor der Hauptbühne und erlebten einen sensationell guten Auftritt der Arctic Monkeys. damit wurden wir für das lange Anstehen, das schlechte letzte Konzert der Arctis in Offenbach, den Verzicht auf Trinken, Essen und Toilettegehen, und die verpassten Auftritte anderer Bands, mehr als entschädigt. Die Herren Turner und Co. spielten vom ersten bis zum letzten Takt ein Brett nach dem anderen – von „I Bet You Look Good On The Dancefloor“ bis zu „505“ (mit Miles Kane) waren alle Hits dabei. Ein sensationelles Set und wir durften es direkt vor Alex, in der dritten Reihe, erleben.

So, und was jetzt kommt, war unser Ziel für das Hurricane 2011: die FOO FIGHTERS. Danke Beate, das frühe Anstellen hat sich wirklich gelohnt – Wahnsinn. So nah werden wir Dave Groll wohl nie mehr erleben dürfen! Es gibt momentan keine andere Band auf diesem Planeten, ausser den Foo Fighters, die alles verbindet was für mich eine perfekte Rock’n’Roll Band ausmacht. Chapeau!

Das war das Hurricane 2011. Vielleicht sehen wir uns 2012 wieder?!

BEWERTUNG: 10/10 (Foo Fighters Bonus)

www.hurricane.de

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Konzerte

THE DEFENDERS – Shamrock Emmendingen

30.04.2011 / Rock’n’Mai

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Es war genau vor einem Jahr, als Manuel Harzer, zum ersten Mal am Mikro der DEFENDERS stand. Und ich stellte schon damals fest, dass er mit seiner dreckigen Bluesstimme den Rock’n’Roll lebt.

Beate war auch total begeistert und begann mit Babette (übrigens die Frau vom Sänger) schon nach den ersten Nummern das Tanzbein zu schwingen. Der Irish Pub „Shamrock“war gut gefüllt und die Stimmung war, wie es sich für eine Tanz-in-den-Mai-Veranstaltung gehört, ausgelassen bierselig.

THE DEFENDERS spielten kultige Coversongs von den 60-ern bis heute. Hier ein kleiner Auszug ihren 25 gespielten Nummern: „Should I Stay Or Sould I Go“, „Are You Gonna Be My Girl“, „Sex On Fire“, „T.N.T.“ und viele weitere Kracher. Die Band hatte sichtlich Spaß auf der Bühne und lies den Funken auf uns überspringen. Es wurde auch auf langes Gequatsche verzichtet und ordentlich abgerockt. Great!

Danach kam dann die eigentliche Hauptband, THE ROLLING BONES. Richtig, die spielten ausschließlich Stones Songs. War nicht so ganz unser Ding. Wir verzogen uns in den Kneipenbereich und vergnügten uns dort mit Small-Talk und Tannenzäpfle.

Nächstes Jahr kommen wir gerne wieder und dann stehen vielleicht sogar THE DEFENDERS als Hauptband auf der Bühne. Macht weiter so!

Ein dickes Dankeschön für das wunderschöne Wochenende geht an Babette, Manuel, Emil, Linus und Gustav. (adam)

BEWERTUNG: 10/10

www.thedefenders.de

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Konzerte

SNUFF – In der Au Frankfurt

19.04.2011 / Pogo in Rödelheim

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Mensch Carsten, hast du vielleicht Lust auf NoMeansNo im ExZess – der alten Tage wegen? Nee, war nie so mein Ding. Meins eigentlich auch nicht. Aber hier steht was von SNUFF. Logo, lass uns dahin gehen – die sind Punk! Und das taten wir dann auch. Über facebook gesellte sich spontan noch Nina zu uns, in ihrem „Punk’s Not Dead“ T-Shirt.

Im besetzten Haus „In der Au“ war ich noch nie, obwohl es nur 100m von meinem Arbeitplatz entfernt liegt. Wir kamen dort mehr als pünktlich an und hatten somit eine menge Zeit, über die gute alte Punkzeit zu philosophieren. Carsten kannte in der Au jeden zweiten – einmal Punk, immer Punk!

Irgendwann gingen wir dann doch in den Konzertraum – zu unseren, durch Handtücher freigehaltenen, Plätzen. Dort spielte bereits die Vorgruppe, die sich wie ne Schulband anhörte. Ich weiß gar nicht mehr ihren Namen. Egal, war eh Kacke.

Dann war es endlich soweit, die etwas in die Jahre gekommen Herren SNUFF betraten die Bühne. Und alle Alt-Punks, ohne auch nur ein Sekunde zu warten, begannen Pogo zu tanzen. Wie schon gesagt: Einmal Punk, immer Punk! Der Sänger und Schlagzeuger Duncan Redmonds brüllte wie eh und je seine Texte ins Mikro, ohne dabei den Eintrug zu hinterlassen, es hätte sich etwas in den letzten 20 Jahren geändert. Und doch, es hat sich etwas geändert, SNUFF haben sich vom klassischen Old-School-Punk zur Melodic-Punk-Band weiterentwickelt. Fantastisch. Sie bauten Reggae, Dub, Folk, Bläser und sogar eine Hammondorgel in ihr knapp eineinhalbstündiges Konzert ein. Wir waren schwer beeindruckt, bewegten uns allerdings nur zum Bier holen und Pinkeln von unseren Handtuchplätzen. Gedanklich pogten wir uns aber die Seele aus dem Leib.

Vielleicht heißt es ja demnächst schon wieder: Einmal Punk, immer Punk! (adam)

BEWERTUNG: 10/10

www.myspace.com/snuffbanduk

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Platten-News

Platten News – FOO FIGHTERS

BAND:
Foo Fighters

ALBUM TITEL:
Wasting Light

STIL:
Rock’n’Roll, Alternative

KLINGT WIE:
Foo Fighters

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
These Days
Bridge Burning
und alle anderen

Meine Platte des Jahres – definitiv. Keine akustische Gitarren, dafür 3 vollverstärkte;) Dank Produzent Butch Vig (nahm 1991 Nevermind auf) ein fetter Sound. Das Album wurde komplett analog in Daves Garage aufgenommen. Mit von der Partie ist auch wieder der alte Nirvana-Bandkollege Pat Smear, an der Gitarre. Und der ehemalige Nirvana-Bassist spielte beim Song „I Should Have Known“ Bass und Akkordeon. Kurt hätte seine wahre Freude an dieser Scheibe.

www.foofighters.com