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Platten-News

Platten News – ASG

BAND: asg_blood_drive1
ASG

ALBUM TITEL:
Blood Drive

STIL:
Stoner Rock, Hard Rock, Alternative Metal

KLINGT WIE:
Kadavar, Baroness, Kylesa

DIE BESTEN SONGS AUF DER PLATTE:
Day´s Work
Blues for Bama
Stargazin
Avalanche

Ein ganz schön fettes Brett ist es, was die 4 Amis da abfackeln. Blood Drive ist ihr viertes Studioalbum, dass mir (dank Zufall) in die Hände gefallen ist. Ein absolutes rein-hör-muss ist „Blood Drive“. Stoner Rock gemischt mit sphärischen Gitarrenklängen. Ab und zu erinnert es an Fu Manchu, dann wieder an Baroness. Hard, steinig, amerikanisch. Ich will in die Wüste, sofort.

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Konzerte

IRON MAIDEN – Festhalle Frankfurt

11.06.2013 / Überall Feuer

ironmaiden_2013

Eins muss ich gleich vorneweg sagen: ein „echter“ Maiden-Fan der „alten Garde“ bin ich nicht. Stammt doch ein Großteil der Musik aus einer zeit, wo ich viel Depeche Mode gehört habe und über Metal-Musik insgeheim abgelästert hab. Mit dem Aufkommen der Grunge-Bewegung hat sich dann alles ins Gegenteil verkehrt und an der Liebe zur Gitarre ging kein weg mehr vorbei.

Spätestens seit ich den Film „Flight 666“ war mir klar, das ich die mal live sehen will. Also hab ich meinen Bruder überredet und los ging’s. Obwohl das erste Handicap gleich schwer wiegt: Festhalle. Das bedeutet: man versteht von gesprochenen/gesungenen Texten nicht ein Wort, kann den Inhalt nur erahnen und Musik verkommt im Innenraum zu einem Lärmbrei. Das sollte man quasi „rausrechnen“ bei der Bewertung. Ich hab bisher nur wenige Bands erlebt, die die dämliche Halle akustisch in den griff bekommen haben.

Ich bekomme das Line-Up nicht leider nicht mehr auf die Reihe. Hätte ich gewusst, dass ich was schreiben soll, hätte ich ein Notitzblock mitgenommen :-). Gefühlt waren alle Knaller dabei, die mir bekannt waren: „The Number Of The Beast“, „Run To The Hills“, „Wasted Years“, „Fear Of The Dark“, „Afraid To Shoot Strangers“, „Heaven Can Wait“, … . Markus, Stefan, korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege. Mich haben sie von Anfang an überzeugt. Ich hatte nicht einen Durchhänger. Nach einem guten Vollgas – Level bis zu „The Number Of The Beast“ schienen sie ihr Pulver nicht verschossen zu haben, sondern nochmal nachzulegen. Tempowechsel, Stimmungswechsel innerhalb der Lieder gepaart mit Gänsehaut – Momenten, genauso wie ich’s mag. Stefan meinte „Bruce Dickinson“ könne nicht singen. Ach egal. Stimmung war gut, die Show natürlich auch. Mindestens 30 der 65 Euronen sind wahrscheinlich für die Pyrotechnische – Showeffekte gewesen. Ich geb‘ trotzdem 1 Punkt Abzug für den Toningenieur. Bands wie Pink Floyd haben bewiesen, das die Halle auch akustisch in den Griff zu bekommen ist. 9/10. In einer anderen Location gerne wieder.

BEWERTUNG: 9/10

www.ironmaiden.com

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Konzerte

MUDHONEY – Zoom Frankfurt

03.06.2013 / I’m a half Frankfurter …

mudhoney_2013

… sagte Mark Arm gleich zu Beginn des Konzerts, „cause my mom was born here!“ Was konnte da jetzt noch schiefgehen?

Mudhoney, eine der letzten noch existierenden Bands der legendären Seattle-Grunge-Szene gab sich die Ehre und schaute im Zoom Frankfurt vorbei. Sie prägten meine Jugend und somit lies ich mir die Gelegenheit nicht nehmen, sie noch einmal live erleben zu dürfen.

Mittlerweile haben die Grunge-Urväter 25-jähriges Bandjubiläum – „Respekt“. Sie sind sich und ihrer Musik immer treu geblieben – hierfür noch ein weiteres „Respekt“. Mark Arm schafft es auch heute noch das Publikum mit seiner nörgelnden Stimme zu packen und auf eine Reise durch die Zeit mitzunehmen. Die Texte sind wie eh und je sehr einfach gestrickt, oft schon fast zu banal, was aber auch egal ist, da ganz klar „Kick-Your-Ass“ im Vordergrund steht. Der einzigartig-dreckige Mudhoney-Superfuzz-Sound tut sein übriges und lässt uns in Nostalgie schwelgen. Beate war’s irgendwann zu viel Männermusik und sie ging frühzeitig nach Hause. Torsten und ich freuten uns über jeden Song, den wir erkannten – und das waren ganz schön viele.

In der Halbzeit des 70-minütigen Sets, legte Mark seine Gitarre zur Seite, um einige Songs der neuen Platte „Vanishing Point“, im Schnelldurchlauf in unsere Gehörgänge reinzubrüllen. Ich sag nur: Grunge never dies.

Einen weiteren „Respekt“-Ausruf für die Bandkollegen um Mark Arm (Gesang, Gitarre), die da wären: Steve Turner (Gitarre), Dan Peters (Schlagzeug) und Guy Maddison (Bass), der einzige, der erst seit 2001 mit an Bord ist. Rock’n’Roll hält doch irgendwie jung.

Meine absoluten Lieblingslieder, „Touch me I’m sick“, „You Got It“, „Into the Drink“, „Here Comes Sickness“ und „In’n’Out of Grace“ wurden auch gespielt – Grins! Ach, und als Support spielten Treatment aus Sydney, die echt gut einheizten.

Alles in allem ein runder Abend, bis auf das es Beate irgendwie nicht gefallen wollte, was ich aber verstehen kann.

And Vince, „Thank you“ for the MADhoney double ticket. Cheers!

BEWERTUNG: 9/10

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