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FETTES BROT UND MEDIENGRUPPE TELEKOMMANDER

28 – 30.07.2009 / Folklore nicht im Garten aber am Schlachthof

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Folklore im Garten ist der Klassiker in Wiesbaden. Die Mischung aus Essen, Trinken, Musik und viele Freunde treffen gibt es nur hier. Das es dieses Jahr nicht so gut werden konnte wie letzten Jahr weiß der, der den Block fleissig verfolgt. Mehr will ich zu dem traurigen Thema nicht sagen.

FREITAG:

Fettes Brot war angekündigt und das sollte für uns bedeuten, dass wir frühzeitig Karten kaufen mussten. Die Schlange am Eingang, die sich ja leider jedes Jahr bildet, weil der Veranstalter nicht kapiert, das man auch 2 Eingänge öffnen könnte, ging ca. bis zum Bahnhof. Jeder der das Gelände kennt, weiß wie lange das ist. Ivonne und ich haben aber ein Alter erreicht, an dem man ohne schlechtes Gewissen an der Schlange vorbeigehen kann, um sich dann vorne einfach wieder anzustellen. Man kann das immer damit begründen, das mein Zivi drinnen auf mich wartet, ich meine Brille vergessen habe und die Schlange nicht gesehen habe, oder weil mein Arzt mir sofortige Flüssigkeitszufuhr verordnet hat.

Zappzerapp waren wir drinnen. Danach ging es schnell:

Bier

Essen

Bier

Musik

Bier

Fettes Brot

fertig.

Zu Fettes Brot ist nicht viel zu sagen. Ich habe sie schon mal besser gesehen.

SAMSTAG:

Mediengruppe Telekommander hab ich schon mal als Vorband von den Sportis im Schlachthof gesehen. Und damals war ich nicht ganz überzeugt von der Elektro-Gitarren-Mischung. Vielleicht lag es aber an der Vorfreude, die Sportis zu sehen.

Diesmal waren sie ziemlich klasse. Stimmung war gut. Musik hat Spaß gemacht. Meiner Meinung nach, war der Samstag weit aus besser als Freitag. (Lemmy)

FREITAG BEWERTUNG: 5/10

SAMSTAG BEWERTUNG: 7/10

www.folklore-wiesbaden.de

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Festival

GIBT´S AUCH EINEN TITEL FÜR DIE GANZE SCHEISSE?

26.07.2009 / Reeperbahnfestival (Keine Ahnung warum da Juli steht. Ich tipp nur ab was mir befohlen wurde…)

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Es war ein wundervoller Morgen am 26.09.2009, die Sonne schien und schwarz-gelbe Ungeheuer waren noch eine Maer die man seinen Kinder erzählte, um Sie auf die rechte Bahn zubringen.

Nachdem aufstehen fuhr ich in die Stadt, denn ich hatte ja KURS, bei dem ich mich dann auch weitere 6 Stunden in meinem Leben deprimierte….

Doch irgendwann war auch dieser Alptraum vorbei und der Tag sollte schöner werden, hätte Helle nicht wieder diesen Zwang in mein Leben gebracht. Denn auf meine Frage, ob wir uns beim Fussball aufheitern wollen, beantwortete Sie wie üblich:

„Natürlich, aber nur wenn wir Pilsken trinken!“

Tjoah dachte ich mir, na guuut.

Und so nahm das Schicksal seinen Lauf….und mündete in einer meiner spontansten aber weisesten Entscheidungen. Wir besorgten uns kurzfristig noch ein Tagesticket für das Reeperbahnfestival…..und schauten uns somit die großartigen Friska Viljor und die grandiosen Editors an.

Friska Viljor begannen gewohnt sympathisch und rockten innerhalb kürzester Zeit das Docks….Selbst Eingeständnisse wie ein vergessener Songtext werden wohlwollend runtergeschluckt und als liebenswert erachtet. Bereits nach drei Songs tanzte die vordere Hälfte des Docks  und die Hintere hätte es sicherlich auch getan, wenn Sie Platz gehabt hätte.

Alles in allem sehr schönes Konzert: 6-7 Punkte

BEWERTUNG: 7/10

Nach einer kurzen Umbaupause und einem weiteren abgestandenen Bier (welches im übrigen so aus der Zapfanlage kommt, RESPEKT!) formierten sich die Editors.

Und es war eine wahre Freude zu sehen, mit welcher Spielfreude und welcher Power diese Jungs über die Bühne fegten. Und mittlerweile habe ich mehr als 24 Stunden Zeit gehabt ein Haar in der Musiksuppe zu finden und es gibt einfach keines. Dieses Konzert gehörte zu einem der besten, dass ich sehen durfte. Wenn man auf hohem Niveau motzen möchte, kann man bemängeln, dass Sie einen Song zuviel gespielt haben. Denn der Vorletzte Song der Zugabe war der eigentlich würdige Abschluss eines großen Konzertes, aber ich denke sie hatten einfach noch Bock und wollten noch einen raushauen.

Dieser einzige kleine Wermutstropfen ist dann auch ursächlich für absolut verdiente 9 Punkte

BEWERTUNG: 9/10

Allerdings gab es an diesem Abend einen Teilnehmer, der sagenhafte 2 Punkte verdient hätte.

Und zwar, dass DOCKS. Also wer eh schon herzhafte 3 € bei normalen Konzerten für nen Bier nimmt und für so nen Abend nochmal 0,30 € draufschlägt, der hat eins auf die Fresse verdient. Naja sie habens immerhin in mehr personal investiert! Ach nee! ham se ja gar nicht…..1-2 Personen pro Bar reichen ja auch, stellt einfach die Zapfanlage so ein, dass es abgestanden herauskommt, dat passt schon…..

Also für alle: Das Docks ist grundsätzlich ne schöne Konzert-Location, aber geht um Himmelswillen nicht durstig hin!!!!!!!!!

www.reeperbahnfestival.de

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Konzerte

KILIANS UND LEO CAN DIVE IM SCHLACHTHOF

16.07.2009 / Der Vollständigkeit halber muss ich den Artikel schreiben

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Wir haben ja schon einige Male über die Kilians berichtet. Mal gut, mal weniger gut, was immer an verschiedenen Faktoren lag. Das letzte Konzert sollte unter einem schlechten Stern stehen, da es verlegt werden musste, da Sänger Simon wohl etwas an den Stimmbändern hatte.

Nachholtermin sollte nun der 16.7. im Schlachthof sein und da die Kilians zu diesem Augenblick ein wenig gehypt wurden, gingen wir tatsächlich davon aus, das das Konzert in der großen Halle stattfinden und dennoch ausverkauft sein würde. Reingelegt. Ausverkauft war es sicher, aber da die Instrumente in der viel kleineren Räucherkammer aufgebaut waren, versprach dies ein gemütlich, warmer Abend zu werden. Die Kammer war so gerappelt voll, dass man gar nicht den Versuch antreten brauchte, sich von hinten durch die Massen zu kämpfen. Wir hatten durch den kleinen seitlichen Eingang einen recht guten Platz erwischt und konnten der Vorband Leo Can Dive gespannt zuhören. Die Leos haben dann auch echt super abgerockt und ihr ganzen Repertoire gespielt. Ich kam mir zwar so vor, als wäre ich der einzige, der sie richtig gut fand, aber das lag wohl daran, dass die meisten Mädels wohl eher auf Simon von den Kilians gewartet haben und keine Ohren für die echt gute Musik von Leo Can Dive hatten.

Dann kamen die lang erwarteten Kilians. Ich hab keine Ahnung was da los war. Es kam null Stimmung auf, obwohl die Räucherkammer ein Garant für Stimmung ist. Warum und weshalb lässt sich schwer beschreiben. Sänger Simon hatte nicht so recht Lust und irgendwie kamen die eigentlich so guten Songs echt lahm an. Vielleicht war es auch der Tonmischer, der ja bekanntlich viel versauen kann. Es lohnt sich auch nicht mehr fast 2 Monate später darüber nachzudenken. Zuerst dachte ich, ich wäre der Einzige von uns, der es nicht gut fand, aber wir waren alle einer Meinung. Das sie auch anders können steht hier ->

(Lemmy)

BEWERTUNG: 2/10

www.myspace.com/thekilians

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Festival Konzerte

BEASTFEST IN WIESBADEN

03 – 04.07.2009 / Laut, sehr laut

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Ich habe selten so wenig von einem Festival mitbekommen. Und das lag nicht am Alkoholkonsum, sondern daran, dass die Bands definitiv nicht mein Fall waren. Wir hatte uns beim Kauf der Karten so fest an den Namen Gaslight Anthem gekrallt, dass wir dachten, die anderen 20 Band, deren Namen wir nicht kannten, ungefähr die gleiche Musik spielen wie die Jungs von Gaslight.

Dem war nicht so. Es war so was von Hardcore Death Metal Gegröle und Gegrunze das ich mich echt fragen musste, was so eine geile Band wie Gaslight Anthem da macht. Einzig und allein Ignite und Muff Potter, die sich selber fragten was sie auf einem solchen Festival verloren haben, waren die Lichtblicke in den 2 Tagen.

Schön war nur, dass Thomas, Helle und Henning dabei waren, mit denen man den ganzen Tag in der tollen Sonne liegen konnte. (Rahel, du natürlich auch 😉

Ich wundere mich jetzt auch nicht mehr darüber, dass der Veranstalter dieses Festival bei strahlend schönem Wetter in die Halle gelegt hatte. Das hatte den einen Zweck, dass man die Musik den umliegenden Anwohner nicht zumuten konnte und zweites fühlten sich die ganzen schwarz angezogenen Leichen im dunkeln wohler. (Lemmy)

BEWERTUNG: 3/10

www.vainstream.com/beastfest/

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Festival

ROCK a FIELD – LUXEMBURG

28.06.2009 / Musik hui, Organisation Pfui

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Die Entscheidung, in Luxemburg ein Festival zu besuchen viel mir nicht schwer bei dem Lineup. Allein das Kings of Leon da spielen sollten, war schon ein Grund hinzugehen. Mir wurde das Festival zwar als kleines aber feines Mini-Festival beschrieben, doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Von Trier aus sind wir mit Bekannten gegen 13 Uhr Richtung Luxemburg gefahren und wurden in der Stadt selber fantastisch zu den Park an Ride Parkplätzen geleitet. Park an Ride? What the Hell? Ja wir mussten unser Auto ca. 20 Minuten Entfernt vom Festival Gelände abstellen, um uns dann mit der restlichen Kuhherde auf die Weide fahren zu lassen. Schon da wurde uns klar, das ist KEIN kleines Festival. Die Menschen wurden, wie auf japanischen U-Bahnhöfen, mit Presskellen in die Busse herein gedrückt. Das ich deswegen in einem anderen Bus fahren musste wie Ivonne fand ich schon mal doof. Nach 20 Minuten Fahrt wurden wir dann mitten im Wald rausgeschmissen. Zusammen mit Ivonne, Gabi und Andreas, die ich zum Glück alle wieder traf, folgten wir dann dem Trampelpfad Richtung Festivalgelände.

Reinkommen war kein Problem, doch wunderte ich mich schon, warum wir nicht die üblichen Festivalbändchen bekamen. Mir wurde dann klar warum. Wir waren, zusammen mit anderen 15000 Häftlingen, gefangen. Um wieder aus dem Gelände rauszukommen, was eh keinen Sinn gehabt hätte, da kein Weg zurück zum Auto führte, musste man den Gefängniswärter finden, um sich vom ihm eine Unterschrift geben zu lassen, die einem zum Wiedereintritt ins Areal befugte. Super gemacht!

Das Gelände war nicht ganz für 15000 Menschen gedacht, was wahrscheinlich daran lag, dass die Veranstalter dachten, niemand würde sich für Kings of Leon, Franz Ferdinand, Razorlight, Peter Fox, Eagles of Death Metal oder The Ting Tings interessieren. Ne, is klar.

Ok, mit einem Bier ist alles erträglicher. Jetzt kommt der zweite Streich der Luxemburger, der hoffentlich niemals auf deutschen Festivals zu sehen sein wird. Man musste sein Geld in RAB Dollar umtauschen. Und ich dachte das es in Luxemburg schon Euros gibt. Klar das es genug dieser Umtauschstationen gab und klar war auch, dass man einmal umgetauschte Dollar jederzeit wieder zurückgetauscht werden konnten. Leider beides falsch. Wenn man einmal Dollars hatte, musste man sie alle versaufen.

Doch wo waren die Bier und Versorgungsstationen. Nach deutscher Manier war alles fein säuberlich getrennt. Hinten eine Reihe Bierstände, rechts schön getrennt die Essenstände, wo es Bratwurscht oder Mettwurscht (so sagt der Luxemburger zu Bratwurst oder Rindwurst) gab. Und die Toiletten die für 5000 Menschen bemessen waren gab es auch nur in einer Ecke. So musste man ständig über Füße und Beine stolpern, wenn man zu einem dieser Orte wollte.

Jetzt bring ich mal die Musik mir rein, weil die vom krönenden Abschluss etwas ablenken soll. Musikalisch war das Festival ein Leckerbissen. Angefangen von den sehr geilen Ting Tings, die mich ziemlich überrascht haben, weil sie sehr rockig rüberkamen und das nur mit 2 Personen geschafft haben. Peter Fox war sehr überzeugend und riss die Massen voll mit. Auch die ganzen Luxemburger um uns herum konnten die deutschen Texte mitsingen. Eagles of Death Metal war solide guter Rock, mit einem wie immer gut gelaunten Jesse Hughes. Franz Ferdinand vielleicht ein wenig zu langweilig, aber noch besser als Razorlight. Und wer Kings of Leon noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt tun. Ich bekomme beim Schreiben noch Gänsehaut, weil es einfach extrem geil war. allein dafür müsste man dem Festival 10 Punkte geben, kann ich aber nicht, weil jetzt der Abschluss kommt.

Wie sollen alle 15000 Zuschauen gleichzeitig mit Bussen zu ihrem Auto kommen? Dieser Gedanke ging mir nicht aus dem Kopf. Kaum war das letzte Lied gespielt, rannten viele schon los, weil sie wohl wussten, was uns erwarten wird. Da wir recht weit hinten standen kamen wir auch schnell zum Ausgang, so das wir mit dem 5 oder 6 Bus mitfahren konnten. Aber wehe dem, der die Kings von ganz vorne gesehen hatte. Der durfte eher darauf hoffen, vielleicht als Groupie von den Jungs mitgenommen zu werden. (Lemmy)

MUSIKBEWERTUNG: 9/10

ORGABEWERTUNG: 1/10

www.atelier.lu/raf

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Festival

HURRICANE 2009 – TAGESTOUR

23.06.2009 / Hurricane-Festival als Überraschungsgast

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Das ich überhaupt etwas vom Hurricane zu berichten habe ist recht ungewöhnlich, weil ich dieses Festival nie mals wieder betreten wollte, da meine Klamotten von den letzten 2 Besuchen immer noch nicht trocken sind. Aber dann habe ich mich doch auf wenigstens einen Tag eingelassen.

Freitag klingelte schon um 6:00 Uhr der Wecker, da mein Zug nach Scheeßel um 6:50 losfahren sollte. Hat auch alles wunderbar geklappt. Nach 6 Stunden und 2 Bier war ich dann in Scheeßel und reihte mich in die Massen anderer ein, die auch mit dem Zug gekommen waren. Nur Thomas wusste überhaupt das ich komme, da ich als Überraschungsgast geplant war. Ich wusste, dass Thomas und die anderen wieder von www.mein-zelt-steht-schon.de ihre Unterkunft haben aufbauen lassen. Ein Bier auf die Jungs mit dieser geilen Idee!!

Am Zelt angekommen fing es auch mal wieder dermaßen an zu regnen, dass ich mich wieder sofort daran erinnern musste, warum ich dieses Festival meide. Aber es blieb tatsächlich nur bei den von der Wettervorhersage angesagten Schauer.

Ich wollte eigentlich Glasvegas sehen, aber irgendwie haben wir die Jungs verpasst… keine Ahnung warum. Danach kamen auf der Hauptbühne The Horrors. Joaa, solide, gut, aber auch nicht berauschend. Aber danach kam Johnossi. Wie immer sehr, sehr geil. Was die Jungs zu zweit da reißen, schafft manche 10-Mann-Kombo nicht. Wer den Blog verfolgt weiß, dass die nächste Band mich dazu veranlasst die Toilette aufzusuchen, den Hunger zu stillen und ein paar Bier zu trinken. The Sounds aus Schweden sind echt kacke und nur deswegen erfolgreich, weil die Frontfrau auf der Bühne die Beine so weit spreizt, dass man ihre Schamlippen sehen kann. Klar das das die Volleulen toll finden. Die Editors waren definitiv früher schon mal besser gewesen. Vielleicht lag es am beknackten Sound, der sichtlich zu leise und vom extrem starken Wind beeinflusst worden war. Vielleicht lag es aber auch an den neuen Lieder, die für meinen Geschmack nichts mehr mit den Editors zu tun haben. Zu viel Beat, zu viel Pop. Kann natürlich sein, dass man sich in die Lieder reinhören muss, aber auf dem Festival kamen sie nicht gut an. Franz Ferdinand war wie immer. Gut. Danach kam die Band, für die ich den weiten Weg ins Regengebiet Deutschland eigentlich gemacht habe. Kings of Leon. VIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEL zu leise. Und das schiebe ich diesmal nicht auf den Wind, sondern auf die Altenwohnanlage, die 3 Kilometer entfernt am Bahnhof steht. Hey, das ist ein Rockfestival, da kann der Tonmischer den Volume Knopf mal nach oben drehen. Die Lieder waren super. Aber ich habe mich innerlich schon auf der kommende Festival in Luxemburg (Rock-a-Field) gefreut, da die Kings da noch mal vor 5000 Leuten spielen werden. Besser als vor 40000. Das auf der Nebenbühne noch Kraftwerk spielen sollte, hatte ich Depp vergessen. Soll aber nicht gut gewesen sein… hoffentlich…

Trotz Regen und zu leisem Rock, war es ein super, geiler Tag. (Lemmy)

BEWERTUNG: 9/10

http://www.hurricane.de

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Konzerte

MONO – NACHTLEBEN FRANKFURT

14.04.2009 / Ein Tsunami aus Japan.

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Ich habe von den 4 Japanern nicht viel gesehen, weil drei von vieren auf Stühlen saßen, was man von den Zuschauern leider nicht behaupten konnte. Es wäre nämlich schön gewesen die Musik sitzend zu erleben. Ausserdem haben die 4 von Mono mal locker über eine Stunde und 40 Minuten Musik gemacht, was heutzutage ja leider nicht mehr normal ist, da die meisten nach einer Stunde wieder Backstage verschwinden, um dann für 2 weitere Lieder rauszukommen.

Ich fang mal mit der Vorband an. Also die 4 Jungs sind direkt mit einer Zeitmaschine von Woodstock aus dem Jahre 1969 nach Frankfurt ins Jahr 2009 teleportiert worden. Jimi hätte Freunde und einen Partner mit dem er Gitarre spielen konnte gefunden. Die Musik war so lala. Auch Post-Rock, aber irgendwie mit Hippie Einflüssen. Die Klamotten der Jungs waren sicher aus dem Nachlas von Janis Joplin. Dem Sänger der Band küsste man mal ordentlichen Gesangsunterricht geben oder sie sollen es gleich sein lassen, so wie es Mono eben machen.

Mono war grundsolider Post-Rock. Die 4 Japaner bauen ihre Lieder meistens wie ein Tsunami auf, was aber selbst auf Dauer nicht langweilig wird, da sie es schaffen, jedes Lied wunderbar zu variieren. Die Lieder fangen leise und kaum hörbar an. Oft so unhörbar, dass einer im Publikum meinte, wann es denn endlich weiter geht. Der hats halt nicht kapiert. Das Ende eines Songs ist dann meistens ein Gitarren-Festival, wo alle Verzerrer mal zeigen, was sie drauf haben.

Ich denke das die 4 mal eine andere Location ausprobieren sollten. Vielleicht so, wie es Sigur Ros mal gemacht haben, in einer Kirche. Das würde besser passen und man hätte Sitzplätze fürs ältere Publikum.

BEWERTUNG: 6/10

www.myspace.com/monojp

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Konzerte

BIFFY CLYRO – RÄUCHERKAMMER WIESBADEN

05.04.2009 / Das war weit mehr als erwartet…

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Biffy Clyro haben alles richtig gemacht. Ich bin mit wenig Erwartungen zu dem Konzert, weil ich dachte das sie einfach nur ihre Show runterspielen und fertig. Was mich gewundert hatte, war die Tatsache, dass die Jungs nur 4 Konzerte in Deutschland spielen und eines davon im Schlachthof. Ich hätte schwören können, dass sie in der großen Halle spielen. Aber nein, sie waren in der Räucherkammer, die ungefähr 1/10 der Menschen aufnehmen kann als die große Halle.

Einen Punkt bekommen sie, weil sie in der Räucherkammer gespielt haben, weil da die Stimmung einfach geiler ist. Man steht direkt vor den Jungs und kann ihren Schweiß riechen. Ok, mach hat auch den Schweiß der anderen 200 Menschen riechen können. Die Kammer war so voll, dass man gar nicht mehr rein kam. Aber mein Bruder und ich hatten Glück, da wir in direkter Verbindung zum Bierstand und zur Toilette standen.

Einen Punkt bekommen sie, weil sie  mit „Living Is A Problem Because Everything Dies“ angefangen haben und direkt mit „Saturday Superhouse“ weitergemacht haben.

Einen weiteren bekommen sie, weil sie unglaublichen Bock hatten zu spielen.

Einen weiteren, weil einfach jedes Lied geil war.

Noch einen Punkt weil das Publikum so gerockt hat und jedes Lied mitgesungen hat.

Einen weiteren Punkt für ihre musikalische Leistung. Sie haben unglaublich Abwechslungsreich gespielt. Und sie beherrschen ihre Instrumente.

Einen Punkt, weil sie die Größe haben, keine Vorband spielen zu lassen und es ihnen keiner Übel nimmt.

Einen Punkt, weil sie als Band alles richtig gemacht haben. Kein Wort zu viel hat der Sänger gesagt. „Hi, we are Biffy Clyro“… „This is our last Song“.

Und ich verpasse ihnen zwei Punkte, weil sie mich unglaublich überrascht haben.

Macht zusammen 10, obwohl ich ihnen gerne mehr gegeben hätte.

BEWERTUNG: 10/10

www.myspace.com/biffyclyro

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Konzerte

UND WIEDER DANKO…

Danko Jones im Schlachthof Wiesbaden, 30.03.2009

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Ich weiß kaum noch was ich schreiben soll. Zuerst dachte ich, dass die Vorzeichen zu diesem Konzertabend eher schlecht stehen, weil ich eine Erkältung hatte und weil mich eine Party am Wochenende ziemlich zerstört hatte. Meine Stimme war nur noch ein lächerlicher Abklatsch seiner selbst und meine Nase ein triefender Wasserfall. Ganz ehrlich: Ich hatte keinen Bock auf ein Konzert an diesem Abend.

Wieder werden die langweiligen Backyard Babies spielen und wieder wird Danko sein Programm spielen, was ich doch erst vor 2 Wochen in Hamburg hören durfte (Link). Aber es wäre nicht Danko, wenn er nicht die Kraft dazu hätte, einen wirklich mitzureißen.

Zitat: „I`m gonna fuck you fast“ Das sagt alles…

Er hat es getan. Meine Stimme hat es trotzdem überlebt, und meine Erkältung war danach fast weg. Danko kann gerne wieder nach Wiesbaden kommen, so wie er es ja schon 5 mal gemacht hat. Und auch Danko konnte sich daran erinnern, wie er vor 6 Jahren in der Räucherkammer vor wahrscheinlich 100 Leuten gespielt hat. Scheiße, wo war ich da?

Ich freu mich aus nächste Danko Konzert.

BEWERTUNG: 8/10

www.dankojones.com

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Konzerte

THE KILLS – MOUSSONTURM FRANKFURT

The Kills, Mousonturm Frankfurt, 17.03.2009

thekills

Wenn ihr den Blog verfolgt, wisst ihr, das ich erst gestern bei Danko war und über ein Piepsen in meinem Ohr geschrieben habe. Daher wusste ich nicht genau, ob es so vernünftig ist das Ohr gleich wieder Rockmusik auszusetzen.

Aber ich wollte The Kills unbedingt sehen. Auf diese Band hat mich eigentlich ein Freund aufmerksam gemacht, der meinte das ich mir die beiden unbedingt anschauen müsste, da sie „Sex“ aus der Bühne haben, was nicht wörtlich zu nehmen ist. Einen Tag später waren sie auch in ARTE bei TRACKS zu sehen, bei dem ich mir schon mal einen ersten Eindruck machen konnte.

Man darf die beiden nicht mit The White Stripes vergleichen, nur weil sie zur zweit sind und auch mit einer Gitarre rumhantieren können. Jeg und Meg White lassen es viel mehr krachen, was nicht heißt das sie besser sind. Anders halt. Das „Kills“ Erlebnis mit Sex zu vergleichen ist schon ein guter Ansatz, da die beiden auf der Bühne tatsächlich Sex pur versprühen. Sie singen mit- und gegeneinander, sie küssen sich, sie schlagen sich und sie haben einfach unglaublichen Spaß dabei. Und nach dem Sex ist auch mal die eine oder andere Zigarette im Spiel, was sicher zur Stimme von VV (Alison Mosshart) beiträgt. Irgendwie hat es mich an Jane Birkin und Serge Gainsbourg erinnert. Wenn ihr mal Lust und Zeit habt, müsst ihr die Photos der The Kills Webseite anschauen. Da werdet ihr merken wie viel Spaß die beiden haben. Und das versprühen sie auch auf der Bühne.

Und die Frau sieht unglaublich gut aus, was das Konzert natürlich zusätzlich interessant macht. Jamie Hince spielt dafür die Gitarre, als wäre er mit ihr als Baby zur Welt gekommen.

Es war super unterhaltsam und schön, auch wenn es nicht 100% meine Musik ist. Ein wenig mehr hätten sie es krachen lassen können. Sorry Heiner 😉

BEWERTUNG: 7/10

www.thekills.tv/KILLSSITE